IT-Infrastrukturmanager
Funktion und organisatorische Einordnung
Der IT-Infrastrukturmanager steuert die Infrastruktur der Informationstechnologie als zusammenhängende betriebliche Leistung. Zum ausdrücklich festzulegenden Umfang gehören Rechenleistung, Speicher, Netze, Basisdienste, technische Plattformen und gegebenenfalls externe Rechenzentrums- oder Cloudleistungen. Die Funktion ist in realen Unternehmensorganisationen nachweisbar. Im Facility Management verbindet sie digitale Dienste mit den räumlichen und technischen Voraussetzungen ihres Betriebs: gesicherte Technikräume, Stromversorgung, Kühlung, Verkabelung und geeignete Zugangsregelungen müssen zu den Anforderungen der Systeme passen. Die Funktion übernimmt deshalb nicht automatisch die Verantwortung für Elektroanlagen oder Gebäudeautomation. Sie vereinbart mit diesen Fachbereichen überprüfbare Übergaben und Betriebsgrenzen. Gegenüber den Nutzungsbereichen vertritt sie die Lieferfähigkeit der Infrastruktur; fachliche Anwendungen und deren Datenverantwortung bleiben gesondert zugeordnet. Ein Produktkatalog allein beschreibt noch keinen arbeitsfähigen Infrastrukturservice.
