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Verteilerstandorte zur Unterbringung von Netzwerk-Komponenten

Verteilerstandorte zur Unterbringung von Netzwerk-Komponenten

Netzwerkkomponenten wie Router, Switches und Access Points sind für die Konnektivität und Kommunikation innerhalb eines Unternehmensnetzwerks unerlässlich

Router verwalten die Datenübertragung über verschiedene Netzwerke und sind für Internetverbindungen unerlässlich. Switches erleichtern die Kommunikation zwischen Geräten in einem Netzwerk und optimieren den Datenfluss. Zugriffspunkte erweitern die Abdeckung von drahtlosen Netzwerken und ermöglichen es mobilen und IoT-Geräten, sich mit dem Unternehmensnetzwerk zu verbinden.

IT-Netzwerkkomponenten

Verteilerstandorte zur Unterbringung von Netzwerk-Komponenten

Der erste Schritt bei der Planung eines Standortes und seiner Netzwerkinfrastruktur besteht darin, geeignete IT-Verteilungsorte zu identifizieren. Diese IT-Verteilungspunkte, die oft mit spezifischen IT-Technikräumen verbunden sind, dienen als zentrale Punkte des Netzwerks und sind grundlegend für dessen Aufbau. Daher hängt die Sicherheit und Effizienz des Netzwerks in hohem Maße von der sorgfältigen Planung dieser IT-Verteilungspunkte ab.

Diese Verteilerpunkte können

  • in speziellen, nur durch die IT genutzten Räumen sein,

  • in Technikräumen, die u.a. durch die IT genutzt werden sein,

  • in „offenen“ Flächen sein, in denen nur ein zugangsgesicherter Verteilerschrank steht sein.

In dem Verwaltungsgebäude sind IT-Technikräume erforderlich, wobei in dem Produktionsbereich verschiedene Konfigurationen möglich sind.

Gemäß den Richtlinien der EN 50173 werden keine getrennten Verteilungspunkte oder Räume für unterschiedliche Bereiche (z. B. technische Gebäudesysteme, Büro, Produktion) vorgesehen. Daher muss nur eine Art von IT-Technikraum oder eigenständige IT-Verteilungspunkte bereitgestellt werden, um die IT-Infrastruktur für alle Bereiche unterzubringen.

Zur Sicherstellung einer hohen Nutzbarkeit der geschirmten Verkabelung sind folgende Anforderungen an die Erdung zu stellen bzw. zu erfüllen:

Es ist unerlässlich, die in EN 50174 Teil 2 beschriebenen Richtlinien zu befolgen und einzuhalten.

In jedem Verteilerraum sollte eine Potentialausgleichsschiene (VPAA) installiert und gemäß den VDE-Normen mit dem Erdungssystem des Gebäudes verbunden werden. Befindet sich ein Verteilerschrank nicht in einem eigenständigen Verteilerraum, muss innerhalb eines Radius von 5 Metern um den Schrank herum eine Potentialausgleichsschiene installiert werden.

Alle leitfähigen Teile eines Verkabelungsschranks müssen beim Anschluss einen geringen Widerstand aufweisen.

Im Verteilerschrank muss eine vertikale Erdungsschiene, die der Höhe des Schranks entspricht, installiert werden. Interne Elemente, wie z.B. Patchfelder für geschirmte Verkabelung in passiven Verteilerschränken, müssen mit dieser vertikalen Schiene verbunden werden. Diese Verbindung sollte direkt (nicht länger als 15 cm) mit Kupferleitungen (mindestens 6 mm² Querschnitt) erfolgen.

Zu erdende Kabel sollten so kurz wie möglich gehalten und Schleifen vermieden werden.

Bei der Erdungsverbindung sollten nur Bauteile des Schranks einbezogen werden. Das Anschließen externer Systemkomponenten, wie Dachkanäle, an das Schranksystem ist nicht zulässig.

Innerhalb des Verteilerschranks werden Kupferkabel über Klemmschienen mit dem Koppelelement verbunden. Die Außenhülle eines geschirmten Twisted-Pair-Kabels muss am Klemmblock im Verteilerschrank geerdet werden.

Jeder Technikschrank sollte in sternförmiger Anordnung mit der Potentialausgleichsverbindungsschiene verbunden werden, mit einem Querschnitt von mindestens 25 mm².

Wenn eine Potentialausgleichsschiene von Raum zu Raum durchgeführt werden muss, darf sie innerhalb der einzelnen Räume nicht unterbrochen werden. Eine busartige Installation bis zur letzten Potentialausgleichsverbindungsschiene ist unbedingt erforderlich.